Januar 2

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5 Punkte Roadmap für mehr Leichtigkeit im Mama-Alltag

By Olga Kaiser

Januar 2, 2019


olga kaiser

-blogger-

Plötzlich hast du den Raum und die Zeit, dich wirklich zu spüren, kannst deine Praxis genau auf deine Bedürfnisse abstimmen, jede Übung so lange halten oder so langsam ausführen, wie es dir in dem Moment guttut.

Grübelst du schon lange darüber nach, wie du endlich wieder in deine innere Kraft, deine innere Balance kommen kannst?! Wie du Zeit für dich und deine Bedürfnisse zum Regenerieren schaffen kannst, ohne deine Familie, Kinder und den Job zu vernachlässigen?

Schiebe diesen Wunsch nicht auf die lange Bank, weil du denkst es wäre unmöglich!

Als Mutter von zwei Kindern (4 und 7) habe ich schon viel versucht und bin auch schon oft kläglich gescheitert. Am Ende musste ich feststellen, dass der Schlüssel für ein gelassenes Leben als Working Mom, die Kombination aus Yoga, Meditation und Achtsamkeit ist. Deshalb habe dir hier meine  5 Säulen der Gelassenheit zusammengestellt und werde diese im Detail näher beschreiben.


1. Ruheort einrichten

Damit du regelmäßig entspannen und deine Battarien aufladen kannst, braucht es eine Anlaufstelle. Einen Ort, der dich dazu einlädt, Yoga, Meditation und andere entspannende Tätigkeiten auszuüben. Ein Ort, der dich in Schwingungen versetzt, auf den du dich freust. Deshalb haben viele Yogis, die regelmäßig alleine Üben, in ihrem Zuhause einen Ort, der ihrer Yoga-Praxis gewidmet ist.


2. Körperliche Fitness

Der Mama- Alltag kann anstrengend, kräftezerrend und frustrierend sein, vier allem, wenn man neben dem Beruf, den Familien-Alltag managen muss. Ständig unter Zeitdruck und keine Zeit die eigenen Batterien wieder aufzuladen.

Auf Dauer belasten angestaute Energie und die Ansammlung von Stresshormonen den Körper. Die dauerhafte Alarmbereitschaft des Körpers, dass Energie benötigt wird, führt langfristig zu einem Erschöpfungszustand. Die Folge sind körperliche und psychische Krankheitssymptome wie Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafstörungen oder Verdauungsbeschwerden. Das Wohlbefinden leidet auf allen Ebenen.

Bewegung und vor allem Yoga bauen aufgestaute Anspannung und Energie ab und helfen gegen Stress:

  • Studien belegen, dass Bewegung und Yoga den stimmungsaufhellenden Botenstoff Endorphin und Serotonin freisetzen. Endorphine machen glücklich und heben die Stimmung.
  • Regelmäßige Bewegung und Yoga regt die Blut- und Sauerstoffversorgung des Gehirns anzuregen. Die geistige Fitness wird gestärkt und erfrischt die grauen Zellen.
  • Regelmäßige Bewegung und Yoga regulieren den Stresspegel im Körper. Der durch Yoga aktivierte Stoffwechsel trainiert die Ausschüttung der Stresshormone. Resultat ist eine gewisse Stressresistenz, die uns erneute Stressmomente etwas gelassener erleben lässt.

Du kannst all die positiven Effekte schon mit 10 Minuten am Tag erreichen. Du musst nur deine Matte ausrollen und los gehts!

Alleine Yoga zu üben, hat ausserdem eine besondere Magie. Du fängst mit ein paar einfachen Haltungen an. Wenn du dich dann irgendwann steigerst, eröffnet sich eine neue Welt: Plötzlich hast du den Raum und die Zeit, dich wirklich zu spüren, kannst deine Praxis genau auf deine Bedürfnisse abstimmen, jede Übung so lange halten oder so langsam ausführen, wie es dir in dem Moment guttut.

3. Mentale Ruhe & Stärke



Zu den wirkungsvollsten Techniken, um wieder Ruhe,  Klarheit und Gelassenheit in die Gedanken und den Kopf zu bringen, gehören Meditation, Atemübungen und das Journaling, das Aufschreiben der eigenen Gedanken.

  • Atemübungen steigern nachweislich die Konzentration, die Selbstwahrnehmung und du übst, die Gegenwart im Hier und Jetzt zu erfahren. Denn eine verlangsamte Atmung senkt den Blutdruck, beruhigt das Nervensystem und löst innere Anspannung.
  • Bei der Meditation gibt wahnsinnig viele Techniken. Der beste Einstieg ist jedoch, sich auf seinen Atem zu fokussieren. Mit der Zeit kannst du mit Hilfe von Meditation deinen Geist zur Ruhe bringen und lernst aus unangenehmen Gedankenkarusellen auszusteigen.
  • Mit zu den effektivsten Mitteln, um das Grübeln zu stoppen, zählt das Niederschreiben der Gedanken. Sie bringen quasi die Gedanken aus deinem Kopf auf Papier. Dieser Schreibprozess wirkt reinigend und fördert eine klarere Sichtweise, was zu einer wohltuenden Entlastung beitragen kann.

4. Achtsamkeit im Alltag

Das Muttersein kann mit einer ausreichenden Achtsamkeit im Alltag bedeutend intensiver und erfüllender sein. Und vor allem auch gesünder. So kann regelmäßige Achtsamkeit auch vor großer Erschöpfung und Burnout helfen.

Achtsamkeit is die Einladung zu mehr Selbstbestimmung und einer bewussten Lebensgestaltung.

Statt primär zu funktionieren und durch den Alltag zu hetzen und alles richtig und perfekt zu machen, ist es sehr wohltuend, mehr Momente und Tätigkeiten bewusster wahrzunehmen. Das Ziel ist es aus dem Hamsterrad der Geschäftigkeit auszusteigen und eine aktive und wohlwollende Hinwendung zu sich selbst zu finden.

So kannst du gelassener werden und möglichen Stress reduzieren. Und du nimmst deine eigenen Bedürfnisse und die deines Kindes viel intensiver wahr.

Regelmäßig praktizierte Achtsamkeit führt zu einer höheren Gelassenheit, Entschleunigung und größeren Lebensfreude.


5. Positives Mindset

Positives Denken hilft, um die Phasen der Erschöpfung durchstehen zu können. Ich meine keine daher gesagten Floskeln wie "Wird schon werden" oder "Irgendwann wird´s bestimmt besser", sondern eine positive Grundeinstellung dem Leben und seinen Herausforderungen gegenüber.

Unsere Gedanken können uns Kraft geben oder eben auch nehmen. Häufig liegt es dabei an unserer Bewertung der Situation, ob wir ein Ereignis als positiv oder negativ wahrnehmen.

Wir können uns viele negative Emotionen wie Wut, Ärger, Frust ersparen, wenn wir unsere Einstellung gegenüber den Dingen ändern. Auch gegenüber denen, die ungeplant in unserem Leben auftreten. Wenn wir es schaffen, das Positive auch im vermeintlich Schlechten zu entdecken, wird es uns damit besser gehen. Wir fühlen uns besser, haben ein leichteres Herz und strahlen somit mehr positive Energie aus.
Um ein positives Mindest zu schaffen, helfen meiner Erfahrung nach vor allem zwei Faktoren: 


Dankbarkeit und Übung

Mir hat dabei besonders das Buch "Sorge dich nicht - lebe"  von Dale Carnegie geholfen. Zurecht ein Klassiker, der leicht verständlich geschrieben ist und schon beim Lesen Kraft für den Alltag gibt.

Carnegie beschreibt darin, mit welcher Einstellung man schwierigen Lebenssituationen am besten bewältigen kann. Viele Beispiele veranschaulichen seine Lösungsansätze und machen es einem leicht, seinen Ausführungen zu folgen. Ich habe "Sorge dich nicht- lebe" vor einigen Jahren zufällig entdeckt und seitdem ist es mein treuer Begleiter geworden. Viele Kapitel habe ich bereits unzählige Male gelesen und entdecke doch immer wieder etwas Neues darin.



Und, hast du schon Lust bekommen, direkt anzufangen und eine der vorgestellten Techniken auszuprobieren?!

Am besten du beginnst ganz oben an und arbeitest dich nach unten durch. Machen wir uns nichts vor, es ist ein langer Weg, aber du kannst es auch schaffen.

Gerne kannst mir deine Fragen oder Anregungen schreiben, ich freue mich darauf, dich auf diesem Weg zu unterstützen!

Deine

Leichtigkeit im Mama-Alltag

Olga Kaiser

Über den Autor

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